Hobbyfotografen werden früher oder später auf ein Motiv stoßen, das scheinbar schwierig zu fotografieren ist. Wenn bei einem Sonnenuntergang der Himmel überbelichtet ist und gleichzeitig der Vordergrund zu dunkel ist oder Schneebilder einen unangenehmen Blaustich haben, ist die Enttäuschung hinterher oft groß. Insbesondere wenn es sich um Momente handelt, die bereits verstrichen sind. Doch für jede schwierige, fotografische Situation, gibt es für Hobbyfotografen eine Lösung. Den weitverbreiteten Problemen bei Sonnenuntergängen kann mit einer Belichtungsreihe oder einem Verlaufsfilter entgegengewirkt werden. Eine Belichtungsreihe kann mithilfe eines Stativs manuell vorgenommen werden. Hierbei werden mindestens drei Bilder geschossen. Eines davon zeigt die Szene unterbelichtet, ein anderes korrekt belichtet und ein letztes überbelichtet. In einem entsprechenden Programm werden die einzelnen Bilder zu einem sogenannten HDR zusammengefügt. Das Endergebnis ist ein Bild des Sonnenuntergangs mit einem hohen Dynamikumfang. Im Endergebnis sind Vordergrund so wie Hintergrund korrekt belichtet. Hinzu kommt meist ein ganz spezieller Look, der durch diese Technik entsteht. Wer kein Stativ zur Hand hat, kann, sofern vorhanden, die sogenannte AEB-Funktion seiner Kamera nutzen. Hierbei schießt die Kamera automatisch innerhalb einer Sekunde eine entsprechende Belichtungsreihe, die auch aus der Hand fotografiert werden kann. Die Alternative ist ein Verlaufsfilter, der vor das Objektiv geschraubt wird und somit die zu hellen Bereiche im oberen Bereich automatisch abdunkelt. Um zu vermeiden, dass Schneebilder blaustichig sind, sollten derartige Szenen geringfügig überbelichtet werden.